Die häufigsten Anfängerfehler beim Klavierspielen

Wer gerade mit dem Klavierspielen angefangen hat, macht am Anfang gerne Fehler, die später in schlechte Gewohnheiten ausarten. Gerade eine schlechte Sitzhaltung kann zu unerwünschten Verspannungen führen, die sich negativ auf den Lernerfolg auswirken. Dieser Artikel behandelt die häufigsten Fehler, die Anfänger am Anfang ihrer Klavier-Karriere ausgesetzt sind und entsprechende Empfehlungen, diesen zu begegnen.

Der größte Fehler, den viele Anfänger (aber auch Fortgeschrittene) machen, ist eine falsche Sitzhaltung am Klavier einzunehmen. Dies führt zu Verspannungen beim Klavierspielen. Es ist wichtig, dass die Bank auf die korrekte Sitzhöhe eingestellt ist. In der Regel sollten die Unterarme parallel zu den Klaviertasten sein. Ebenso ist eine entspannte Sitzhaltung wichtig, so dass letztendlich alle Muskeln der Hände, Arme, Kopf, Brust, Beine, Rücken und Handgelenke entspannt sind und dadurch keine Muskelspannungen entstehen. Wenn man sich eine schlechte Körperhaltung angewöhnt, die zu Verspannungen führen, ist es wesentlich schwerer, sauber Klavier oder Keyboard zu spielen. Dies kann nach langer Zeit sogar zu Verletzungen führen. Wer sich gute Gewohnheiten angewöhnt, ist geistig weniger angespannt, wird schneller Musik lernen, besser klingen und leichter technische Fähigkeiten erreichen.

Einen weiteren Fehlern, den viele Anfänger machen, ist es, nicht jeden Tag zu üben. Wenn man übt, speichert das Gehirn die erlernten Informationen zuerst im Kurzzeitgedächtnis. Wenn man jetzt einen Tag überspringt, ist es schwerer, die erlernten Informationen bzw. Fähigkeiten wieder abzurufen, man verliert quasi einen großen Teil dieser Informationen wieder. Wenn man daher einmal nicht üben möchte, ist es ratsam, maximal einen Tag auszulassen.
Wer Unterricht bei einem Klavierlehrer nimmt, sollte möglichst jede Woche statt alle zwei Wochen Unterricht nehmen. Dies sorgt für einen Motivationsschub und ermöglicht so, schneller Fortschritte zu machen.