Die Grundlagen des Klavierlernens

Klavier spielen zu lernen kann gerade für Anfänger eine gewaltige Herausforderung darstellen. Jedoch sollte man bedenken, dass selbst die größten Pianisten unserer Zeit einmal ganz von vorne angefangen haben. Deshalb sollte man nicht versuchen, irgendwelche Abkürzungen zu nehmen, sondern bei den Grundlagen anfangen.

Bevor man anfängt zu spielen, sollte man als erstes die richtige Haltung einnehmen. D. h. auf einen geraden Rücken zu achten, die Ellbogen neunzig Grad gebogen und die Handgelenke auf der Ebene des Klaviers oder Keyboards befinden. Eine saubere Haltung ist gerade deshalb so wichtig, weil man sich schnell gerne unkorrekte Stellungen angewöhnt, die einerseits später zu Schmerzen führen können, aber ebenso schwer wieder abzugewöhnen sind.

Nachdem man also die richtige Haltung angenommen hat, kann man anfangen zu spielen. Der Ausgangspunkt auf dem Klavier ist das mittlere C. Von diesem Punkt aus kann man alle Noten der Tonleiter spielen, d. h. C, D, E, F, G, A, H (nur die weißen Tasten). Dies ist die C-Dur-Tonleiter. Für den Anfang können beim Lernen von Klaviernoten Eselsbrücken hilfreich sein.

Unverzichtbar für Anfänger sind Fingerübungen. Man spielt die Noten der Tonleiter und benutzt dafür alle fünf Finger. Man arbeitet sich dabei entlang der Tastatur und wieder zurück. Man sollte langsam beginnen und versuchen, alle Tasten mit dem gleichen Tastendruck zu drücken. Wenn man das geschafft hat, kann man anfangen, die Geschwindigkeit zu erhöhen. Mit genug Übung wird man im Laufe der Zeit die Noten spielen können und ihre Position wissen, ohne großartig darüber nachdenken zu müssen.

Neben dem praktischen Teil des Klavierlernens, sollte man aber auch die Theorie nicht vernachlässigen. Ein grundlegendes Verständnis von Noten, Akkorden, Intervallen usw. vereinfacht das Spielen ungemein. Auch wenn man sich dazu entschließt, das Klavier nach Gehör zu lernen, ist dieses Grundwissen von entscheidender Bedeutung.

Der wichtigste Punkt ist allerdings das ständige Üben. Nur so macht man konstante Fortschritte und die Motivation bleibt einem erhalten.