Klaviernoten lesen und verstehen

Klaviernoten lesen und zu verstehen kann gerade am Anfang etwas frustrierend sein, da es mehrere unterschiedliche Konzepte umfasst und viel Übung erfordert. Um Noten lesen zu können, sind Kenntnisse über die Taktart, Tonart, Bass- und Violinschlüssel usw. erforderlich. Wer also Klaviernoten lernen möchte, sollte die Grundlagen nicht auslassen. Aber es gibt einige nützliche Tipps und Tricks, mit den einem das Noten lesen schnell und einfach von der Hand gehen wird.

Es gibt zwei Schlüssel, die von Bedeutung sind: der Bass- und der Violinschlüssel. Beide befinden sich auf einer sogenannten Tonleiter und geben die Linie vor, auf der die Noten beginnen, d. h. ein Startpunkt für die Klaviernoten.

Die Noten auf den Linien und dazwischen werden für jeden Schlüssel unterschiedlich gelesen. Diese Noten fangen mit A an und gehen bis G, und fangen dann erneut an. Wenn man zum Beispiel mit C anfängt, wäre die nächste (weiße) Taste, ein D, gefolgt vom E. Da sich das ganze wiederholt, kommt nach dem G das A.

Noten vom Blatt zu lesen ist allerdings etwas komplizierter. Der einfachste Weg ist, sich die Tastenfolge über ein Akronym zu merken:
Zum Bespiel für den Violinschlüssel: Ein Geiger Hat Drei Füße oder FACE

Das stellt allerdings nur ein Beispiel dar. Jeder sollte sich dabei eine eigene Eselsbrücke ausdecken, die er sich am besten merken kann. Man sollte diese Taktik nicht unterschätzen, da sie einem beim Klavier spielen und lernen enorm weiterhelfen kann. Nach einer gewissen Zeit und viel Übung, sollten diese Eselsbrücken dann nicht mehr erforderlich sein. Aber für Anfänger, die gerade mit dem Klavier lernen angefangen haben, kann dieser „kleine“ Trick einen großen Unterschied ausmachen.